RAIL & FLY Buchungs-Hinweise:


„Rail & Fly“ ist nur für Neubuchungen möglich. Bereits ausgestellte Flugscheine können nachträglich nicht mit „Rail & Fly“ ergänzt werden.

1. Geben Sie in der Buchungsmaske unter Abflugsort zunächst "RAILWAY GERMANY" oder "QYG" ein.

2. Bitte beachten Sie, dass in der Flugauswahl-Liste für Ihren Hin- und Rückflug sowohl Verbindungen via Frankfurt (TG921 / TG923 und TG920 / TG922) als auch via München (TG925 und TG924) angezeigt werden. Bitte wählen Sie eine Verbindung über den von Ihnen gewünschten Flughafen aus. Die angegebenen Zugabfahrtszeiten sind nur exemplarisch. Die tatsächlichen Abfahrtszeiten können Sie unter www.bahn.de prüfen.

3. Ihr Rail & Fly Ticket können Sie sich jeweils 72Stunden vor Abflug auf www.accesrail.com mit Angabe Ihres Vor- und Nachnamens sowie der Flugscheinnummer oder der Reservierungsnummer aufrufen und ausdrucken.

4. Ihr ausgedrucktes Rail&Fly Ticket, Ihr gültiger Reisepass sowie Ihr persönlicher Flugreiseplan sind die Unterlagen, die Sie für die Bahnfahrt benötigen.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte unsere Reservierung unter 069 92874 444 oder per e-mail an fra@thaiairways.de

 

 

 

 


 

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GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN AN BORD


Mit THAI an Bord fit sein

Ärztliche Untersuchungen vor Reiseantritt

Wir raten internationalen Fluggästen, sich vor der Reise ärztlich untersuchen zu lassen und sich über Impfungen und Sicherheitsvorkehrungen sowie vor und während der Reise über die aktuelle Situation vor Ort  zu informieren.

 


 

Während des Flugs

Bei einer Flugreise können verschiedene physische oder psychische Symptome auftreten: Stress, Blähungen, Ohrenschmerzen, Verstopfungen der Nase und Nebenhöhlen, Anschwellen der Beine, allgemeine Schmerzen, Reiseübelkeit, Jetlag, sowie in seltenen Fällen tiefe Venenthrombosen.

 

Hier einige Empfehlungen, damit Sie auf Ihrem Flug in Form bleiben:
• Vermeiden Sie vor und während des Flugs schwere Mahlzeiten
• Atmen Sie tief und bleiben Sie ruhig, da Stress zu einem höheren Magensäuregehalt und somit zu Unwohlsein führt
• Trinken Sie während des Flugs ausreichend Wasser oder Fruchtsäfte; vermeiden Sie Alkohol und koffeinhaltige Getränke, da diese harntreibend wirken
• Verwenden Sie eine Feuchtigkeitscreme, um das Austrocknen der Haut zu verhindern
• Tragen Sie locker sitzende Kleidung, ziehen Sie die Schuhe aus und gehen Sie in der Kabine umher
• Dehnen und bewegen Sie sich entsprechend den Empfehlungen für gymnastische Übungen an Bord
• Wenden Sie sich wegen einer Behandlung zur Vermeidung von Reiseübelkeit an Ihren Arzt; halten Sie den Blick im Fall von Turbulenzen auf ein unbewegliches Objekt gerichtet
• Waschen Sie sich aus hygienischen Gründen regelmäßig die Hände

 

Gut eingestellte Diabetiker können uneingeschränkt Flugreisen unternehmen, wenn sie ihre Behandlung und Mahlzeiten an die verschiedenen Zeitzonen anpassen. Patienten, die sich Insulin spritzen müssen, sollten die Fluggesellschaft vor Abflug darüber informieren und eine ärztliche Bescheinigung für das Mitführen von Spritzen und Nadeln an Bord vorlegen können (in englischer Sprache).


Gesundheitsrisiken aufgrund von Druckschwankungen während des Flugs:


• Ohren- und Nebenhöhlenentzündungen

Fluggäste mit Nasalallergien oder chronischer Nebenhöhlenentzündung neigen aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit in der Kabine stärker zu Problemen der Ohren- und Nebenhöhlen; durch die Druckschwankungen in der Kabine bei Start und Landung können sich Verstopfungen der Nasen- und Nebenhöhlen verschlimmern. Insbesondere im Landeanflug kann die Eustachische Röhre im Mittelohr kollabieren, woraufhin das 'Ohr zugeht' und Probleme mit dem Hören wie auch Schmerzen auftreten können. Um Druck auf den Ohren zu verhindern:

o Trinken Sie während des Flugs ausreichend
o Verwenden Sie 30 Minuten vor dem Abflug ein abschwellendes Nasenspray, ein einfaches Spray aus Kochsalzlösung oder andere schleimhautabschwellende Mittel, um das Anschwellen der Nasenschleimhaut zu verhindern
o Um zu verhindern, dass das Ohr 'zugeht', schlucken Sie häufig, kauen Sie oder führen Sie einen leichten Druckausgleich durch (indem Sie sich die Nase zuhalten und mit geschlossenen Mund Druck erzeugen, bis das Ohr wieder aufgeht)


• Jetlag (Zeitzonenkater)

Fernstreckenflüge über Längenkreise und über mehrere Zeitzonen hinweg können zu Schlafstörungen führen, weil die innere Uhr und der normale Tagesrhythmus durcheinander kommen. Die auffallendsten Symptome sind Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindel, Verstopfung und eine verminderte geistige bzw. körperliche Leistungsfähigkeit. Ältere Fluggäste, Fluggäste auf Nachtflügen und Fluggäste Richtung Osten sind anfälliger für einen Jetlag. Es gibt ein paar Tricks, um die innere Uhr leichter anzupassen:

 

o Vermeiden Sie Alkohol und koffeinhaltige Getränke
o Melatonin oder Kurzhypnosen können helfen (Melatonin ist kontraindiziert für Kinder, Epileptiker und Personen, die Warfarin einnehmen)
o Vor Flügen ostwärts eine Stunde früher zu Bett gehen und eine Stunde früher aufstehen, bei Flügen westwärts jeweils eine Stunde später
o Aufenthalt im Tageslicht am Zielort erleichtert die Anpassung


• Tiefe Venenthrombose (TVT)

Beim sogenannten "Economy-Class-Syndrom" handelt es sich um einen Zustand, in dem sich aufgrund langer Flugzeiten, der Veränderung der Kabinenatmosphäre (z.B. geringere Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffmangel), der Bewegungseinschränkung und der Dehydratisierung ein Thrombus in den tiefen Venen bildet. Als gefährliche Folge der TVT kann eine Lungenembolie auftreten. Die Symptome einer TVT können spät, erst nach dem Flug auftreten: Schmerzen oder Ziehen in der Wade, Anschwellen von Wade oder Knöcheln, leichtes Fieber oder Unwohlsein.

 

Personen mit den folgenden Risikofaktoren sollten eine TVT berücksichtigen:

 

o Personen ab 40 Jahren
o Venenthrombose-Vorgeschichte
o Kurz zurückliegende Operationen, insbesondere im Bauchraum, Becken oder am Bein
o Längerfristige Ruhigstellung
o Gerinnungsprobleme oder erhöhte Blutviskosität
o Schwangerschaft oder nach Entbindung
o Krebs
o Herz-Kreislauf-Erkrankungen
o Östrogen-Hormontherapie oder Antibabypille
o Raucher
o Krampfadern
o Fettleibigkeit

 

Vorbeugungsmaßnahmen gegen eine TVT:

 

o Tragen Sie locker sitzende und bequeme Kleidung
o Tragen Sie Kompressionsstrümpfe
o Trinken Sie während des Flugs reichlich Wasser
o Halten Sie den Fußraum vor sich frei, damit Sie die Beine bewegen können
o Gehen Sie häufig in der Kabine umher
o Machen Sie die an Bord empfohlenen gymnastischen Übungen
o Fluggäste mit einem hohen Risiko sollten vor der Reise einen Arzt konsultieren, um vorzubeugen (beispielsweise mit niedermolekularem Heparin oder Aspirin)


Ärztliche Hilfe an Bord

 

Wie alle Fluggesellschaften verfügt auch THAI über die Möglichkeit zur medizinischen Versorgung während des Flugs. Das Kabinenpersonal wird regelmäßig und gut in erster Hilfe sowie Herz-Lungen-Wiederbelebung geschult und bittet gegebenenfalls mitfliegende Ärzte um Hilfe. Zur verfügbaren medizinischen Ausrüstung gehören:
• Erste-Hilfe-Sets (vom Kabinenpersonal zu verwenden)
• Ärztesets (ein weißer und ein schwarzer) stehen mitfliegenden Ärzten und zur Verwendung mit einem Defibrillator zur Verfügung
• Automatischer externer Defibrillator (AED)
• Rollstuhl (für Langstreckenflüge)

Zu Ihrer Sicherheit

Vorsicht mit heißen Getränken

Während des Flugs bieten unsere Flugbegleiter den Fluggästen Heißgetränke an. Um Verbrennungen durch verschüttete Heißgetränke zu vermeiden, haben wir folgende Bitten an unsere Fluggäste:
- Wenn ein Kaffee-/Teebecher auf einem Tablett abgestellt wird, warten Sie, bis der Flugbegleiter/die Flugbegleiterin das Heißgetränk eingegossen hat, und nehmen Sie dann erst den Kaffee/Teebecher vorsichtig herunter.
- Wird kein Tablett verwendet, gießt der Flugbegleiter/die Flugbegleiterin das Heißgetränk in einen Kaffee-/Teebecher, den der Fluggast an einem Griff hält. Bitte warten Sie, bis das Eingießen beendet ist, bevor sie den Becher zu sich nehmen; andernfalls könnte es durch Verschütten der heißen Flüssigkeit zu Verbrennungen kommen.

 

Der Kabinenboden

Die Sitze an Bord aller THAI Flugzeuge wurden gemäß den geltenden Luftverkehrsvorschriften so ausgelegt, dass sie ergonomisch, bequem und sicher sind. Insbesondere auf Langstreckenflügen ziehen manche Fluggäste einen Positionswechsel vor und legen sich gerne in den Sitzbereichen auf den Kabinenboden; dies birgt jedoch Risiken für die eigene Sicherheit. Obwohl der Boden gereinigt ist, können winzige Staubpartikel im Teppich allergische Symptome hervorrufen und die Atemwege beeinträchtigen. Ebenso ist es möglich, dass der Sauerstoff an Bord möglicherweise nicht ganz und ausreichend bis zum Boden geleitet wird, was das Atmen erschwert; der Fluggast könnte sich beim Aufstehen benommen und schwindlig fühlen. Am schwerwiegendsten ist, dass ein Anstoßen an den Metallteilen an Sitzen und am Boden insbesondere bei Turbulenzen schwere Verletzungen verursachen kann, wenn man auf dem Kabinenboden liegt.

Gegenanzeigen und Empfehlung für kranke Fluggäste


 

Fluggäste mit Gesundheitsbeeinträchtigungen sind geringfügigen Änderungen gegenüber empfindlich; daher ist zur Reduzierung der Gesundheitsrisiken eine ärztliche Beratung vor der Reise notwendig. Medikamente sind im Handgepäck mitzuführen. Fluggäste mit Metallprothesen, Herzschrittmachern, internen Defibrillatoren, sowie Personen, die medizinische Geräte an Bord mit sich führen müssen, müssen eine ärztliche Bescheinigung vorlegen.  
 
Fluggäste mit Behinderungen, die während des Flugs Hilfe benötigen, müssen in Begleitung reisen und sich vorab anmelden, damit das Kabinenpersonal entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Fluggäste mit nicht behandelten oder stabilisierten Krankheitszuständen bzw. Fluggäste, deren Verfassung sich während des Flugs verschlechtern kann, müssen vor der Buchung des Flugs ein ärztliches Attest anfordern. Der behandelnde Arzt muss ein MEDIF (MEDizinisches InformationsFormular) mit detaillierten Angaben  zum Gesundheitszustand ausfüllen und angeben, ob besondere Vorkehrungen wie Sauerstoff, ein Rollstuhl oder eine Trage notwendig sind. THAI ist berechtigt, die Beförderung abzulehnen, aufzuschieben oder die Reisebedingungen zu ändern. Das Fliegen ist nur für behandelte und stabile Patienten zulässig.

Die folgenden Umstände sind für das Fliegen kontraindiziert:
• Säuglinge unter 7 Tagen;  die Atmosphäre in der Kabine kann bei Neugeborenen Probleme verursachen. Für frühgeborene Säuglinge wird ein MEDIF benötigt.

 

 

 

 

 

Patienten mit Herz-Kreislauf- und Lungenkrankheiten

Ausreichende Mengen von Herzmedikamenten für die gesamte Reise sind sicherzustellen, u.a. sublinguales Nitroglycerin, und im Handgepäck mitzuführen. Führen Sie eine separate Liste der Medikamente einschließlich der Einnahmeverordnung und Tablettengröße mit sich, falls Medikamente verloren gehen. Vermeiden Sie, insbesondere während des Flugs, unnötiges Umhergehen. Die folgenden Zustände gelten für das Fliegen als unsicher

  1. Instabile Brustschmerzen - Patienten, die in der jüngeren Vergangenheit einen Myokardinfarkt (MI) oder kongestives Herzversagen erlitten haben, sollten mindestens 6 Wochen danach und bis zur vollen Wiederaufnahme ihrer Alltagstätigkeiten ohne Brustschmerzen nicht fliegen.
  2. Patienten nach einer Koronararterien-Bypass-Operation (CABG) oder anderen thoraxchirurgischen Eingriffen sollten mit dem Fliegen 2 Wochen warten, bis die Luft, die vorübergehend zusätzlich in der Brusthöhle war, wieder resorbiert ist; andernfalls besteht bei geringerem atmosphärischem Druck das Risiko eines Barotraumas.
  3. Unkontrolliertes Herzversagen
  4. Nicht eingestellter Bluthochdruck mit einem systolischen Blutdruck von über 160 mmHg. Für Patienten mit Bluthochdruck besteht keine Kontraindikation für das Fliegen, solange dieser Blutdruck entsprechend unter Kontrolle ist. Solche Patienten sollten daran denken, ihre Medikamente an Bord mitzuführen.
  5. Unbehandelte Arrhythmie (Herzrhythmus muss für die Reise kontrolliert werden; Gerinnungshemmer notwendig)
  6. Dekompensierte Aortenklappenerkrankungen
  7. Sporttauchen innerhalb der letzten 24 Stunden oder Dekompressionskrankheit
  8. Unbehandelter oder instabiler Pneumothorax
  9. Undrainierter Pleuraerguss Asthma; Flugreisen sind kontraindiziert für Personen mit labilem oder schwerem Asthma bzw. für solche, die in jüngster Zeit wegen Asthmas stationär behandelt werden mussten.
  10. Für Patienten mit weniger schwerem Asthma, die flugtauglich sind, ist es unbedingt notwendig, daran zu denken, lebenswichtige Medikamente, insbesondere Inhalatoren zur raschen Symptomlinderung, im Handgepäck mitzuführen.
  11. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Patienten mit chronischer Bronchitis, interstitieller Lungenerkrankung und Lungenemphysem sind je nach Grundlinien-PaO2 anfällig für erheblichen Sauerstoffmangel während des Flugs. Beurteilungskriterien für diese Patienten vor dem Flug: 50 Meter gehen oder Treppen steigen  ohne unter Dispnoe oder Kurzatmigkeit zu leiden.
  12. Unkontrolliertes Lungenversagen
  13. Patienten, die mechanisch beatmet werden, oder die während der Reise instabil sind.
  14. Aktive Lungeninfektion
  15. Neuromuskuläre Erkrankungen mit Hyperventilation, für die mechanische Beatmung notwendig ist.
  16. Lungentuberkulose, insbesondere bei immunabwehrgeschwächten Patienten, die noch keine 2 Wochen in Behandlung sind.
  17. Thoraxchirurgische Eingriffe weniger als 3 Wochen vor dem Flug
  18. Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Patienten mit Tracheostomie aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit in der Kabine

 

Störungen des zentralen Nervensystems

  1. Unkontrollierte Epilepsie oder Patienten nach Gehirnoperation ohne Komplikationen in den letzten 2 Wochen. Generell besteht bei Fluggästen mit stabiler Epilepsie oder nach einer Gehirnoperation während eines langen Fluges eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen Anfall; schwacher Sauerstoffmangel und Hyperventilation sind neben verstärkter Müdigkeit, Angstzuständen und unregelmäßiger Medikation bekannte begünstigende Faktoren. Obgleich es nicht angemessen wäre, unmittelbar vor einer Reise die Medikation zu ändern, sollte die Verabreichung zusätzlicher Antikonvulsiva in Betracht gezogen werden. Als Mindestanforderung müssen Fluggäste mit Epilepsie sicherstellen, dass sie im Handgepäck ausreichend Medikamente für die Flugdauer wie auch für unerwartete Verzögerungen mitführen.
  2. Nach einem Schlaganfall oder einem zerebrovaskulären Vorfall gilt für Fluggäste, falls sie stabil oder rekonvaleszierend sind, normalerweise eine Wartezeit von 2 Wochen, bevor sie reisen dürfen. Bei Personen mit Zerebralarterien-Insuffizienz kann ein Sauerstoffmangel zu Problemen führen; ergänzende Sauerstoffzufuhr wird empfohlen.
  3. Patienten innerhalb von 15 Tagen nach einem Unfall oder Gehirnverletzungen
  4. Unbehandelte Hirnödeme oder Lumbalpunktionen in der Woche vor dem Flug
  5. Patienten, bei denen in den drei Tagen vor dem Flug ein Hirn-CT mit Kontrastmitteln durchgeführt wurde
  6. Psychiatrie-Patienten benötigen vor der geplanten Reise ein ärztliches Attest. Patienten mit psychotischen Störungen, die durch Medikamente stabilisiert sind und mit einer sachkundigen Begleitperson sowie entsprechender Sedierung reisen, dürfen unter Umständen fliegen

 

Magen-Darm-Erkrankungen :

Fluggäste können aufgrund der Gasausdehnung während des Flugs unter Magen-Darm-Beschwerden leiden.

  1. Bei Patienten nach chirurgischen Eingriffen im Abdominalbereich, bei denen hohle Organe genäht wurden, besteht aufgrund der Gasausdehnung in großer Höhe ein Perforations- bzw. Blutungsrisiko. Nach einem chirurgischen Eingriff im Abdominalbereich sollte 2 Wochen lang auf Flugreisen verzichtet werden.
  2. Für Reisende mit Kolostomie besteht während des Flugs kein erhöhtes Risiko, obgleich die Darmaufblähung zu mehr Stuhl führen kann. Es wird die Verwendung eines großen Kolostomiebeutels empfohlen. Kleinere Beutel müssen möglicherweise häufiger gewechselt werden; es sollte eine ausreichende Menge Ersatzbeutel im Handgepäck mitgeführt werden.
  3. Patienten die an Darmverschluss, Geschwürblutungen oder der Ruptur von Speiseröhren-Varizen leiden. Bei Blutungen kann die Reise erlaubt werden, wenn ein deutlicher endoskopischer Nachweis der Heilung vorliegt, bzw. nach einer Wartezeit von 3 Wochen und einem Hämoglobinwert von über 10 g/dl.
  4. Schwere Gastroenteritis mit Dehydrierung
  5. Patienten nach Magen- oder Darmoperationen in den letzten 7 Tagen
  6. Patienten nach einer Darmspiegelung in den letzten 24 Stunden

 

Tiefe Venenthrombose (TVT):

Für Fluggäste besteht das Risiko des Auftretens eines Economy-Class-Syndroms durch eingeengtes Sitzen, Inaktivität, längere Ruhestellung, zu erhöhter Blutviskosität führendem Abbau von Körperflüssigkeiten, schlechte Blutzirkulation und Anschwellen der Füße und Beine, so dass sich in den tiefen Venen ein Thrombus bildet. Um das Risiko während des Flugs zu minimieren, empfehlen wir, bequeme Schuhe zu tragen bzw. die Schuhe auszuziehen, Wadenübungen zu machen, sich zu bewegen, die Arme und Beine alle paar Stunden zu dehnen, in der Kabine umherzugehen, Schlafmittel zu vermeiden, ausreichend zu trinken und übermäßigen Alkoholgenuss zu vermeiden.


Sonstige medizinische Probleme

  1. Ophthalmologische Zustände wie Netzhautablösung in den letzten 3 Wochen, akutes Glaukom oder kürzlich durchgeführte Operationen (im letzten Monat), kürzlich erfolgte Operationen des grauen Stars, nicht ausgeheilte Hornhautentzündung, Augenoperationen in den letzten 3 Monaten
  2. Akute Nebenhöhlen- oder Ohrenentzündung
  3. Chirurgische Eingriffen am Ohr in den letzten 3 Monaten
  4. Schwere Anämie mit einem Hämoglobinwert unter 10 g/dl. Bei geringer Sauerstoffkonzentration in der Kabine können sich Fluggäste während des Flugs benommen fühlen oder sogar das Bewusstsein verlieren; ein Hämoglobinwert von unter 8,5 g/dl ist für Flugreisen kontraindiziert.
  5. Erkrankungen, zu deren Behandlung medizinische Ausrüstung notwendig ist, die laut den Vorschriften der Fluglinie untersagt sind.
  6. Übertragbare Infektionen: Windpocken, Masern, Mumps, Keuchhusten, Herpes zoster, etc.
  7. Immunabwehrgeschwächte Patienten mit schweren Komplikationen
  8. nstabile Diabetespatienten dürfen nicht fliegen. Bei gut eingestellten Diabetikern ist der erste Schritt das Vorbestellen der entsprechenden Diabetikermahlzeit bei der Fluglinie. Diabetiker sollten auf der Reise alle Medikamente (einschließlich Nadeln, Spritzen, Blutzucker-Überwachungsgeräte, Zucker-Snacks, sowie einen Behälter für Nadeln/Kanülen) nicht im aufgegebenen, sondern im Handgepäck mitführen. Während eines Flugs werden möglicherweise mehrere Zeitzonen durchquert. Wir empfehlen, sich während des Flugs nach der Abflugzeit zu richten und zu versuchen, sich nach der Ankunft am Zielort an die Ortszeit anzupassen.
  9. Alle frischeren Operationen oder Verletzungen; im Körper befindliches Gas führt in großer Höhe zu Problemen
  10. Frischere Brüche mit Gipsverband (der Gipsverband muss für die Reise durchtrennt werden, um ein Kompartmentsyndrom bzw. ein gefährliches Anschwellen auf langen Flügen zu vermeiden)
  11. Schwere Verbrennungen oder infizierte große Wunden
  12. Endstadien von Erkrankungen, die sich während der Reise verschlechtern können
  13. Vorsichtsmaßnahme für Patienten mit Blasenkatheter; der Ballon muss mit Wasser gefüllt werden, der Katheder ist vor dem Abflug auszutauschen; es dürfen bei einer Untersuchung und Anlegen einer Urinkultur vor dem Abflug keine Anzeichen eines Harnwegsinfekts bestehen.

If you require the use of wheelchairs, please click here for more information.


Nussallergie

Wegen der Anzahl der Fluggäste auf THAI-Flügen kann die Fluggesellschaft nicht garantieren, dass in den Lounges oder Flugzeugkabinen die Umgebung zu 100 % nussfrei ist. Dennoch bemüht sich THAI bei rechtzeitiger Information über den Gesundheitszustand eines Patienten sicherzustellen, dass das gesamte Personal über die Anforderungen des Fluggasts informiert ist.
 
Wir empfehlen Ihnen dringend, Ihre Medikamente mitzuführen bzw. stets ein Notfall-Armband zu tragen und das Personal von THAI zu informieren, sobald eine allergische Reaktion auftritt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Empfehlung für ältere Fluggäste

Vorbereitung auf die Flugreise

      1. Vermeiden Sie Reisen in abgelegene Gebiete.
      2. Wenden Sie sich bezüglich Medikamente, Impfungen, etc. an Ihren Hausarzt.
      3. Stellen Sie bei bestehenden chronischen Krankheiten sicher, dass durch die Reise kein Risiko für Ihren Gesundheitszustand entsteht; führen Sie alle notwendigen Medikamente im Handgepäck mit.
      4. Packen Sie für den Zielort angemessene Kleidung.
      5. Überprüfen Sie vor dem Flug Ihre Krankenversicherung.

Während des Flugs

      1. Machen Sie gymnastische Übungen und gehen Sie im Flugzeug umher, um Blutgerinnsel zu verhindern.
      2. Trinken Sie reichlich Wasser; vermeiden Sie Alkohol und Kaffee.

Am Zielort

      1. Ältere Reisende sind - wie kleine Kinder - anfälliger für ernsthafte Dehydrierung und sollten daher lange Aufenthalte in der Sonne vermeiden.
      2. Beugen Sie durch verstärkte Wasseraufnahme oder gegebenenfalls durch Einnahme von Abführmitteln einer Verstopfung vor.
      3. Achten Sie auf Nahrungsmittel- und Wasserhygiene.
      4. Ruhen Sie angemessen, um sich an die Zeitzone vor Ort anzupassen.
      5. Reinigen Sie Ihre Haut, um Infektionen zu vermeiden.

Schwangere Reisende

Schwangere

Frauen ohne Schwangerschaftskomplikationen dürfen fliegen; die Bedingungen zur Vermeidung von vorzeitigen Wehen an Bord werden von den Fluglinien festgelegt; wegen Sauerstoffmangels sollte man in den ersten Wochen der Schwangerschaft vorsichtig sein. Für schwangere Frauen gelten die folgenden Bedingungen:

  1. Ab der 28. Schwangerschaftswoche muss ein ärztliches Attest mit Bestätigung des Geburtstermins und Angaben zum Verlauf der Schwangerschaft vorgelegt werden.
  2. Für Einlingsschwangerschaften sind Flüge von bis zu 4 Stunden bis zur 36. Woche bzw. Flüge von über 4 Stunden bis zur 34. Woche erlaubt. Es ist ein ärztliches Attest mit dem geschätzten Geburtstermin und der Bestätigung eines normalen Schwangerschaftsverlaufs notwendig.
  3. Langstreckenflüge sind für Mehrfach- oder komplizierte Schwangerschaften (Plazenta praevia, frühere Frühgeburten, etc.) eher kontraindiziert; hierfür ist unbedingt die Genehmigung der Fluglinie notwendig.
  4. Für schwangere Frauen ab der 36. Woche ist das Fliegen absolut kontraindiziert.

Mehr Informationen erhalten Sie vor Ort bei Ihrem THAI Büro

Reisen mit Kindern

 

 

 

 Wichtige Informationen

 

  • Säuglinge und Kleinkinder ohne eigenen Sitzplatz müssen bei Start und Landung auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen und gehalten werden.
  • Bereiten Sie angemessene Kleidung vor, um den Säugling im Flugzeug warm zu halten.
  • In der ersten Lebenswoche eines Säuglings wird von Flugreisen abgeraten; in diesen Tagen passt sich der Körper eines Neugeborenen noch an das Leben außerhalb des Mutterleibs an, und es steht noch nicht fest, ob das Kind gesund ist bzw. an angeborenen Störungen leidet.
  • Bei Kindern mit chronischen Krankheiten besteht möglicherweise das Risiko von Sauerstoffmangel während des Flugs; vor der Flugreise sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Schwankungen im Kabinendruck führen zu vorübergehenden Druckveränderungen im Mittelohr, die Schmerzen verursachen können. Um diese zu lindern, ist es hilfreich, Säuglinge/Kleinkinder an einer Flasche, an der Brust oder einem Schnuller nuckeln zu lassen (ältere Kinder können aus einem Becher trinken oder Kaugummi kauen), besonders während der Landung. Dies trägt dazu bei, den Druck im Mittelohr auszugleichen.
  • Kindern, die an Reiseübelkeit leiden, kann 30 Minuten vor dem Abflug ein Medikament verabreicht werden.

 

 

 

 

Babybett

Auf unserer kompletten Langstreckenflotte halten wir spezielle Babybetten für Sie bereit: Die Betten sind perfekt für Babys bis 6 Monaten mit einem Körpergewicht unter 10 kg und einer Körpergröße unter 67 cm geeignet. Die Anzahl der Babybettchen an Bord ist begrenzt. Sie können die Babybettchen bis zu 48 Stunden vor Abflug reservieren.

 

 

 

 


Kinderrückhaltesysteme 

Leider kann THAI Ihnen keine Kinderrückhaltesysteme zur Verfügung stellen, aber Sie dürfen als Eltern gerne für Ihre Kinder die eigenen Kindersitze oder Babytragekörbe mitführen. Bitte beachten Sie, dass das Kinderrückhaltesystem Ihr Eigentum ist und daher auch Ihrer Verantwortung unterliegt.

Vorteile von Kinderrückhaltesystemen

Die Verwendung eines Kinderrückhaltesystems bzw. Kindersitzes oder Babytragekorb kann zur Erhöhung der passiven Sicherheit für Babys (0-2 Jahre) und Kinder (2-7 Jahre) an Bord eingesetzt werden. Die Verwendung geschieht auf freiwilliger Basis. Da Sie als Familie beim Boarding bevorzugt werden, haben Sie Zeit sich in Ruhe am Platz einzurichten und den Kindersitz zu befestigen.

Nutzungsbedingungen für die Verwendung von Kinderrückhaltesystemen

Mit der Mitnahme eines geeigneten Kinderrückhaltesystems an Bord bestätigen Sie, dass

  • Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen haben.
  • das Kinderrückhaltesystem von der "FAA" (Federal Aviation Administration) zertifiziert und mit dem Label "This Restraint is Certified for Use in Motor Vehicles and Aircraft" versehen und somit für die Nutzung in Flugzeugen zugelassen ist. Nicht qualifiziert bzw. zertifizierte Kinderrückhaltesystemen dürfen nicht eingesetzt werden. Kinderrückhaltesysteme, die nur aus Gurten bestehen, die über und/oder um die Rückenlehne des Sitzes befestigt werden, können an Bord nicht eingesetzt werden.
  • das Kinderrückhaltesystem in einwandfreiem, funktionstüchtigem Zustand ist, Sie mit der Bedienungsanleitung des Herstellers für die Nutzung und Anbindung im Flugzeug vertraut sind und Sie das Kinderrückhaltesystem selbständig auf dem Fluggastsitz befestigen können. Bitte haben Sie Verständnis, dass Ihnen unsere Flugbegleiter bei der Befestigung leider nicht behilflich sein können.
  • Sie sich damit einverstanden erklären, dass das Kinderrückhaltesystem als Gepäck aufgegeben wird, falls es sich nicht einwandfrei auf dem Fluggastsitz befestigen lässt.

Besonderheiten bei der Reservierung und beim Check-in

Die Nutzung eines Kinderrückhaltesystems ist selbstverständlich kostenlos. Bitte beachten Sie allerdings, dass das Kinderrückhaltesystem auf einem Fluggastsitz befestigt werden muss. Daher ist für Babys (0-2 Jahre) der Kauf eines CHILD-Flugscheines erforderlich. Andere Gäste dürfen durch die Nutzung des Kinderrückhaltesystems nicht in ihrem Reisekomfort beeinträchtigt oder bei einer eventuellen Evakuierung im Notfall behindert werden. Hieraus ergeben sich folgende Regelungen in Bezug auf Boarding und Sitzplatzzuweisung, bitte beachten Sie diese bereits beim Check-in und der Sitzplatzauswahl:

  • Wir empfehlen für Ihr Kind im Kinderrückhaltesystem einen Fensterplatz auszuwählen. Als begleitender Erwachsener sollten Sie in jedem Fall den Platz daneben belegen.
  • Sitzplätze in den Notausgangsreihen sind nicht zulässig.

Mehr Informationen erhalten Sie vor Ort bei Ihrem THAI Büro

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